Initiativen

Weingartenschule + Erich-Kästner-Realschule (EKRS)

Weingartenschule Erich Kaestner Realschule Ekrs

2018 hat der letzte Jahrgang der Werkrealschule die Weingartenschule verlassen. Seitdem teilen sich am Standort Zell-Weierbach die Grundschule mit aktuell rund 140 Schüler*innen, verbunden mit der Verlässlichen Grundschule (VGS – 80 Kinder), der Hort mit 50 Plätzen sowie die Hector-Kinderakademie mit rund 220 Teilnehmer*innen die Räumlichkeiten.

Angesichts der schwierigen Raumsituation für die Anne-Frank-Schule (AFS) und die EKRS gab es schon 2014 Überlegungen, die frei werdenden Räumlichkeiten in Zell-Weierbach für die EKRS zu nutzen. Allerdings konnte sich die Lehrer*innen der EKRS nicht mit einem Teilumzug der 5. und 6. Klasse nach ZW anfreunden. Sie befürworteten einen Umzug - aber nur komplett.

Im Juni 2018 beauftragte die Stadtverwaltung das Büro „schneidermeyer“ mit der Durchführung eines Beteiligungsverfahrens, an dessen Ende fünf Varianten für die Zukunft von AFS und EKRS erarbeitet wurden. Eine davon (Variante 5) sieht den Umzug der EKRS nach ZW vor.

Am 12. November 2018 wurden alle fünf Varianten einer interessierten Öffentlichkeit im Schillersaal vorgestellt. Die Teilnehmer*innen hatten die Möglichkeit, Vor- und Nachteile der Modelle zu bewerten.


Im Vorfeld hatte eine Initiativgruppe einen Infobrief für alle Eltern der Weingartenschule verfasst, in dem auf verschiedene Problemfelder aufmerksam gemacht wurde: Hort und VGS, Schulhof, Verkehrssituation, Turnhalle sowie Mensa und Verpflegung.

Zum 22. Januar 2019 hat die BLZW zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung eingeladen. Rund 40 interessierte Bürger*innen kamen und brachten vor allem die Probleme zu Sprache, die ihrer Meinung nach mit einer Verlagerung der EKRS nach ZW verbunden sind. Die Schulleiterin Anita Kirn bemängelte, dass die AFS und EKRS mit Workshops und pädagogischen Tagen intensiv in die Ausarbeitung möglicher Konzepte eingebunden wurden – nicht aber die Weingarten-GS. Wir teilen diese Kritik und haben uns auf der OR-Sitzung vom 23. Januar 2019 beim Antrag zur Bereitstellung von Planungsmittel für 2019 und Budgetmittel für die Baufinanzierung für die Umsiedlung der EKRS nach ZW der Stimme enthalten. 

Dabei übersehen wir nicht die damit verbundenen Chancen: „Wir freuen uns über die Aufwertung des Schulstandortes und die Möglichkeit, Schüler und Schülerinnen dieser Sekundarschule für eine verstärkte Teilnahme am Ortsleben zu gewinnen.“ So nachzulesen in unserer Stellungnahme, die das OT am 8. Februar 2019 veröffentlichte. Aber es gibt zwei Hauptaufgaben, die gelöst werden müssen: Die Entwicklungsmöglichkeit der Weingarten-GS (mit VGS, Hector-Akademie, Hort …) muss erhalten und gefördert werden. Und die Verkehrssituation rund um die Weingartenschule, die bereits jetzt problematisch ist, muss gelöst werden.

Am 7. Februar stellte BM Kopp auf der Veranstaltung der CDU Rebland die beiden Varianten vor, die nach intensiven Diskussionen noch übrig geblieben sind: 1) Ein Neubau in der Schauenburgstraße für die AFS, das Bunte Haus; eine neue Zweifeld-Sporthalle an der Rammersweierstraße; ein Verbleib der EKRS im jetzigen Gebäude. 2) Die Verlagerung der EKRS nach ZW, den Ausbau des aktuellen Gebäudes für die AFS mit Mensa plus Buntem Haus. 

Während BM Kopp die Variante 1 bevorzugte, da er das Risiko sah, dass die Schüler*innen der EKRS den Weg nach ZW scheuen, sahen Schulleitung und Elternvertreter der EKRS vor allem die Chancen, in ansprechender Umgebung gute pädagogische Konzepte umzusetzen. Das Kollegium der Weingartenschule machte sich vor allem Sorgen um die Beschneidung aktueller Möglichkeiten und zukünftiger Entwicklungen. Das kam auch im Beitrag von Anita Kirn, Rektorin der Weingartenschule am 13. Februar 2019 in der Abtsberghalle zum Ausdruck. Eingeladen hatten alle Ortsvorsteher der drei Offenburger Reblandgemeinden zu einer gemeinsamen Ortschaftsratssitzung.



Im Vorfeld hatte eine Initiativgruppe einen Infobrief für alle Eltern der Weingartenschule verfasst, in dem auf verschiedene Problemfelder aufmerksam gemacht wurde: Hort und VGS, Schulhof, Verkehrssituation, Turnhalle sowie Mensa und Verpflegung.

Zum 22. Januar 2019 hat die BLZW zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung eingeladen. Rund 40 interessierte Bürger*innen kamen und brachten vor allem die Probleme zu Sprache, die ihrer Meinung nach mit einer Verlagerung der EKRS nach ZW verbunden sind. Die Schulleiterin Anita Kirn bemängelte, dass die AFS und EKRS mit Workshops und pädagogischen Tagen intensiv in die Ausarbeitung möglicher Konzepte eingebunden wurden – nicht aber die Weingarten-GS. Wir teilen diese Kritik und haben uns auf der OR-Sitzung vom 23. Januar 2019 beim Antrag zur Bereitstellung von Planungsmittel für 2019 und Budgetmittel für die Baufinanzierung für die Umsiedlung der EKRS nach ZW der Stimme enthalten. 

Dabei übersehen wir nicht die damit verbundenen Chancen: „Wir freuen uns über die Aufwertung des Schulstandortes und die Möglichkeit, Schüler und Schülerinnen dieser Sekundarschule für eine verstärkte Teilnahme am Ortsleben zu gewinnen.“ So nachzulesen in unserer Stellungnahme, die das OT am 8. Februar 2019 veröffentlichte. Aber es gibt zwei Hauptaufgaben, die gelöst werden müssen: Die Entwicklungsmöglichkeit der Weingarten-GS (mit VGS, Hector-Akademie, Hort …) muss erhalten und gefördert werden. Und die Verkehrssituation rund um die Weingartenschule, die bereits jetzt problematisch ist, muss gelöst werden.

Am 7. Februar stellte BM Kopp auf der Veranstaltung der CDU Rebland die beiden Varianten vor, die nach intensiven Diskussionen noch übrig geblieben sind: 1) Ein Neubau in der Schauenburgstraße für die AFS, das Bunte Haus; eine neue Zweifeld-Sporthalle an der Rammersweierstraße; ein Verbleib der EKRS im jetzigen Gebäude. 2) Die Verlagerung der EKRS nach ZW, den Ausbau des aktuellen Gebäudes für die AFS mit Mensa plus Buntem Haus. 

Während BM Kopp die Variante 1 bevorzugte, da er das Risiko sah, dass die Schüler*innen der EKRS den Weg nach ZW scheuen, sahen Schulleitung und Elternvertreter der EKRS vor allem die Chancen, in ansprechender Umgebung gute pädagogische Konzepte umzusetzen. Das Kollegium der Weingartenschule machte sich vor allem Sorgen um die Beschneidung aktueller Möglichkeiten und zukünftiger Entwicklungen. Das kam auch im Beitrag von Anita Kirn, Rektorin der Weingartenschule am 13. Februar 2019 in der Abtsberghalle zum Ausdruck. Eingeladen hatten alle Ortsvorsteher der drei Offenburger Reblandgemeinden zu einer gemeinsamen Ortschaftsratssitzung.

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Auf unseren Antrag hin nahm OV Wunsch die folgenden beiden Sätze in den Entschließungsantrag auf: Bei der Verlagerung der EKRS nach ZW müssen „das von der EKRS entwickelte Konzept sowie der Bedarf der Weingarten-GS zur Sicherung der Entwicklungsziele berücksichtigt“ werden. Und: „Die Bürgerschaft wird an der Ausarbeitung eines umfassenden Verkehrskonzepts rund um die Weingartenschule beteiligt, so dass berechtigte Anliegen der Bewohner Berechtigung finden können.“

Damit konnten auch wir Variante 5 zustimmen, d.h. der Verlegung der EKRS nach ZW – zusammen mit den anderen Ortschaftsrät*innen aus ZW, Fessenbach und Rammersweier (eine Gegenstimme). Diesem Votum schloss sich der Schulausschuss am 20. Februar 2019 und der Gemeinderat auf seiner Sitzung vom 25. Februar 2019 mit großer Mehrheit an.

Jetzt kommt es darauf an, die Anträge mit Leben zu füllen, um den berechtigten Sorgen von Schülern, Eltern, Lehrern, Anwohnern … Rechnung zu tragen. Als ersten Schritt werden wir im OR die Gründung einer AG aus Ortschaftsräten und interessierten Bürgern zum sicheren Schulweg und Verkehr rund um die Weingartenschule beantragen. Ziel ist ein umfassendes Verkehrskonzept, das berechtigte Anliegen berücksichtigt. Dabei hat die Sicherheit des Schulweges Priorität.

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