Initiativen

Bürgerbus

2016 05 02 Zell Weierbach Plan Bürgerbus

Die überparteiliche Zeller Initiative „Bürger für Bürger“, welche aus dem BürgerRat hervorgegangen ist, hat in Gemeinschaft mit den Ortsverwaltungen von Fessenbach, Rammersweier und Zell-Weierbach am 30.06.2015 die Idee des „Bürgerbusses“ vorgestellt.

Mit seiner Hilfe sollen sich BürgerInnen mit eingeschränkter Mobilität autonom fortbewegen können. Am 09.09.2015 wurde auf einem Workshop über Streckenführungen beraten.

 

Am 10. Dezember 2015 fand ein Treffen mit OB Schreiner statt, auf dem die Ortsvorsteher von Fessenbach, Paul Litterst, und Rammersweier, Trudpert Hurst, sowie Winfried Rudigier und Heribert Schramm von „Bürger für Bürger“ Ideen und Pläne für den Bürgerbus vorgestellt haben. OB Schreiner zeigte Interesse und verwies für weitere Gespräche an den Fachbereich 6 (Tiefbau/Verkehr) der Stadtverwaltung. Er wird von Andreas Demny geleitet. Das erste Treffen mit ihm und weiteren Mitarbeitern fand am 11. Januar 2016 statt.


Buergerbus Zell Weierbach

Am 16. Februar 2016 legte Winfried Rudigier eine Konzeption vor, die von den Vertretern von Fessenbach und Rammersweier begrüßt wurden. Der Bürgerbus ist als Zubringerbus zu den Linien S1 und S3 geplant und soll mit Beginn des neuen Fahrplans (01. November 2017) starten. Die Streckenführungen des Bürgerbusses in Fessenbach und Zell-Weierbach lagen ebenfalls vor, die Erarbeitung für Rammersweier erfolgte wenig später.

In den Folgemonaten fanden weitere Treffen statt. Die Pläne wurden überarbeitet und ergänzt. Beim Finanzkonzept leistete Fred Schuster, leitender Mitarbeiter der Stadtverwaltung Wendlingen und Geschäftsführer von proBürgerBus Baden-Württemberg e.V., wertvolle Hilfe. 

Auf der Gemeinderatssitzung vom 21. November 2016 gab der Gemeinderat grünes Licht für den Start des Bürgerbus-Projektes mit einer Probezeit von zweieinhalb Jahren. Die bewilligten 20.000 Euro reichen allerdings nicht für die Anschaffung eines Niederflurbusses aus, wie es dem Wunsch der Ortschaftsräte der drei Reblandgemeinden entsprochen hätte.

Am 16. Dezember 2016 wurde der Bürgerbusverein „Bürgerbus Rebland“ gegründet. Zum Vorsitzenden wurden Winfried Rudigier (Zell-Weierbach), zu seinen Stellvertretern Josef Hugle (Fessenbach) und Wolfgang Puppe (Rammersweier) gewählt.

Anfang Januar 2017 wendeten sich die Ortsvorsteher der drei Offenburger Reblandgemeinden in einem Aufruf an die Bürgerinnen und Bürger, das Projekt „Bürgerbus“ zu unterstützen: „Bürgerbus Rebland – Fahrer und Mitglieder gesucht“.

Obwohl sich eine Reihe von Mitbürgerinnen und -bürger bereit erklärt hatten, den Bürgerbus zu fahren, stellte sich im Frühjahr 2017 heraus, dass das Projekt ohne organisatorische Unterstützung durch die Stadt nicht zu stemmen ist.

Am 20. September 2017 führte Winfried Rudigier, Vorsitzender des Bürgerbusvereins „Bürgerbus Rebland“, ein Gespräch mit OB Edith Schreiner. Ergebnis: Die Stadt war nicht bereit, zusätzlich zu den bereits bewilligten Geldern weitere Unterstützung zu gewähren. Etwa bei der Verwaltung des Busses. Das bedeutete das Ende des Projekts.

In einem Leserbrief Anfang Oktober 2017 stellten die BLZW-Ortschaftsräte die Frage, warum die Stadt eher eigene Projekte verfolgt, als Initiativen aus der Bürgerschaft aufzugreifen und zu unterstützen. BZ, OT und Offenblatt berichteten.

Am 21. November 2017 beschloss der Verein „Bürgerbus Rebland“ seine Auflösung.

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